Geboren: 1929 in Wien;
lebt in Wien und Israel.
Studium
| 1945-1951 | Akademie der bildenden Künste Wien bei Robin Christian Andersen und Albert Paris Gütersloh |
| 1947-1951 | zusätzliches Gesangstudium an der Musikschule der Stadt Wien |
Das Werk
Der Österreicher Arik Brauer war Schüler des Literaten A. P. Gütersloh und arbeitet nicht nur als Maler, sondern auch als Bühnenbildner, Sänger und Dichter. Arik Brauer ist ein Hauptvertreter und Mitbegründer der sogenannten „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“. Die Künstlergruppe, zu der auch R. Hausner, E. Fuchs, W. Hutter und A. Lehmden gehören, vermittelt mit altmeisterlichen Techniken und jugendstilnaher Ornamentik eine visionär-mythische Lebensdeutung. Dabei paaren sich surreal-erotische Vorstellungen mit apokalyptisch-chaotischen farbenfrohen Traumwelten. Handwerkliche Vorbilder sind unter anderem H. Bosch, H. Rembrandt, P. Breughel und S. Botticelli.
Lehrtätigkeit
| 1986-1997 | Professur an der Akademie der bildenden Künste Wien |
Ausgewählte Ausstellungen
| 1951 | „Die Hundsgruppe“, Wien |
| 1964 | Galerie Flinker, Paris |
| 1979 | Brauer Retrospektive, Jewish Museum, New York |
| 2003 | „Schieß nicht auf die Blume…!“ Kunsthaus, Wien |
| 2008 | „Phantastischer Realismus“, Belvedere, Wien |
| 2009 | Dommuseum, Wien |
| 2014/2015 | Gesamt.Kunst.Werk, Leopold Museum, Wien |
| 2019 | Alle meine Künste, Jüdisches Museum Wien |
Auszeichnungen und Ehrungen
| 1979 | Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst |
| 2002 | Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst |
| 2011 | Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien |
| 2018 | Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich |
| 2019 | Fritz-Csoklich-Demokratiepreis |